 |  | |  Studierende in einer Vorlesung im Audimax im Humboldtbau; Foto: Ingo Herzog
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Anreise & Adressen Campusplan
Leitbild und Grundordnung der TU Ilmenau
Die TU Ilmenau hat sich mit ihren wissenschaftlichen Leistungen national und international als exzellente Lehr- und Forschungseinrichtung etabliert. Sie ist die einzige technische Universität des Freistaates Thüringen und steht für eine über 110jährige Tradition in der Ingenieurausbildung. Sie begann 1894 mit dem „Thüringischen Technikum“, einer privaten Bildungseinrichtung, und führte über die Hochschule für Elektrotechnik und die Technische Hochschule zur heutigen Technischen Universität.
Technik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien sind die Säulen der Ilmenauer Ausbildung. Die ausgewiesenen Lehr- und Forschungskompetenzen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften wurden ergänzt durch eine interdisziplinäre Medienausbildung.
Die TU bietet den derzeit 6.200 Studierenden, darunter 600 ausländischen Studierenden, ein interdisziplinär aufgebautes Programm an Bachelor- und Masterstudiengängen in den Fächergruppen Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an.
Das Studienangebot umfasst die Bachelor & Masterstudiengänge: - Angewandte Medienwissenschaft/Medien- und Kommunikationsforschung - Biomedizinische Technik - Elektrotechnik und Informationstechnik - Fahrzeugtechnik - Informatik - Ingenieurinformatik - Maschinenbau - Mathematik - Mechatronik - Medientechnologie - Medienwirtschaft - Optronik - Technische Physik - Werkstoffwissenschaft - Wirtschaftsinformatik - Wirtschaftsingenieurwesen - polyvalenter Bachelor mit Lehramtsoption - sowie die ausschliesslich als Masterstudiengänge angebotenen Studiengänge Communications and Signal Processing - Electrical Power and Control Engineering - Mikro- und Nanotechnologien.
Ein international anerkanntes Ausbildungsniveau, fachübergeifendes Denken, eine persönliche Betreuung durch die Professoren, Mentoren und Tutoren, ein moderner Campus mit kurzen Wegen sowie ein sehr gutes soziales Umfeld und eine große Anzahl studentischer Vereine, fachlicher, kultureller und sportlicher Inititativen zeichnen die Ilmenauer Universität als Studienstätte besonders aus. Die enge Kooperation mit einer Vielzahl großer und mittelständischer Unternehmen in Deutschland und im Ausland sowie die große Nachfrage der Industrie eröffnen den Absolventen hervorragende Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.
Auf ausgewählte Programme setzt die TU Ilmenau bei der Fort- und Weiterbildung. Berufs begleitend werden die Weiterbildungsstudiengänge
- Lichtanwendung
- Innovative Produktentwicklung im Maschine- und Gerätebau (in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena) angeboten.
Forschung |  | |  | |  Fotos: Michael Reichel (ari)
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Forschung ist die Grundlage einer lebendigen universitären Lehre und Weiterbildung sowie der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Grundlagen- und angewandte Forschung bis hin zur Praxiserprobung und zum Transfer in die Wirtschaft werden an der TU Ilmenau gleichermaßen gepflegt und gefördert. Die TU Ilmenau besetzt sowohl in der Grundlagen- als auch in der angewandten Forschung auf ausgewählten Kompetenzfeldern national und international Spitzenpositionen. Insbesondere durch die interdisziplinäre und fakultätsübergreifende Zusammenarbeit und die damit einherghende Bündelung der Kompetenzen wurden nachfolgende sechs Forschungscluster etabliert:
- Nanoengineering
- Präzisionstechnik und Präzisionsmesstechnik
- Technische und biomedizinische Assistenzsysteme
- Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik
- Digitale Medientechnologie
- Mobilkommunikation
Die gute Forschungsreputation der Universität fand ihren Ausdruck in der Aufnahme in die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Jahre 2004 sowie der positiven Evaluierung des Sonderforschungsbereiches 622 "Nanomess- und Nanopositioniersysteme". Im Rahmen der BMBF Innovationsoffensive "Unternehmen Region" arbeitet an der TU Ilmenau ein Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) "MacroNano - Peripherik und komplexe Systeme für Elektronik und Biosensorik" mit den Nachwuchsforschergruppen "Mikrofluidik und Biosensorik" und "Funktionalisierte Peripherik". Die Forschungsthemen "Innovative Kraftmess- und Wägetechnik durch Anwendung mechatronischer Konzepte", "Digitale Bildverarbeitung der nächsten Generation für die intelligente Messtechnik und Qualitätssicherung - QUAILIMESS" - sowie "Multimodale Integration ophtalmologischer Diagnosetechnologien - MIntEye" sind als Siegerprojekte aus dem "InnoProfile Wettbewerb" des BMBF hervorgegangen.
Der Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit und Reputation der Universität dient das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien als zentrale Einrichtung der Universität.
Zur raschen Überführung der Ergebnisse der angewandten Forschung in die wirtschaftliche Nutzung der aktiven Stimulierung von Ausgründungen aus der Universität sowie der Einwerbung von Kooperationspartnern werden neue Modelle einer Public-Pivat-Partnership mit direkter gesellschaftsrechtlicher Beteiligung der Universität an wirtschaftlichen Unternehmungen realisiert. Dazu gehören die "TU Ilmenau Service GmbH" sowie die "Technologiegesellschaft Thüringen mbH & Co. KG". Beide Unternehmen sind erfolgreich auf den Gebeiten wisssenschaftlicher DIenstleistungen, Weiterbildung und Marketing tätig.
Internationale BeziehungenLangjährige wissenschaftliche Kooperationen mit Staaten Mittel- und Osteuropas gehören zur Tradition der Ilmenauer Universität. Sie sind die Grundlage für gemeinsame studentische Ausbildungsprojekte. Im Ergebnis solcher Projekte mit osteuropäischen Partneruniversitäten, aber auch mit Partnern in Westeuropa, Südamerika, Nahost und China erhalten jetzt 10% internationale Studierende ihre Ausbildung in Ilmenau. Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in den USA, Westeuropa, Südamerika, Nahost und Asien dokumentiert das hohe Niveau der TU Ilmenau als Heimstatt der Wissenschaften. Der Studenten- und Wissenschaftleraustausch steht hingegen im Vordergrund bei der Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Universitäten in Florida und Minnesota sowie mit Hochschulen in Argentinien.
Technologie Region Ilmenau-Arnstadt - Netzwerk der WirtschaftsentwicklungDie Universität beteiligt sich aktiv am Um- und Ausbau der Technologieregion Ilmenau-Arnstadt und bringt ihre Vorstellungen für ein technologisch geprägtes wirtschaftliches Umfeld in die regionale Entwicklungsplanung ein. Die große Anzahl von technologieorientierten Unternehmen, die sich im Umfeld der Universität angesiedelt haben, zeigt, welch idealer Nährboden die Region Ilmenau für innovative Gründer ist.
Ein weiterer Schwerpunkt der Forschungsstrategie der TU Ilmenau liegt auf dem Aufbau eines "Energietechnischen Zentrums Thüringen", mit dem sich die Universität durch Bündelung ihrer wissenschaftlichen Potenziale auf dem Gebiet der Energietechnik und des Energiemanagments sowie durch Einbindung weiterer Thüringer Unternehmen, Verbände und Einrichtungen den grundlegend neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Energieversorgung und der Umwelttechnik stellt. |